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Archive for Oktober 2011

Neulich in der Bild-Zeitung:

So gefährlich sind Vitaminpräparate

Dass Vitamin-Präparate zu einer gesünderen Lebensweise beitragen, ist einer der hartnäckigsten Ernährungs-Mythen. In Wirklichkeit bringen Nahrungsergänzungsmittel für gesunde Menschen gar nichts, Forscher halten sie sogar für schädlich. Eine Studie zeigt jetzt sogar, dass einige Präparate bei Männern das Prostatakrebsrisiko erhöhen und bei Frauen für einen früheren Tod sorgen!

Leider sind diese Aussagen ausschließlich auf amerikanische Datenerhebungen gestützt.

Keine Todesfälle durch Vitamine – in 27 Jahre kein einziger

http://orthomolecular.org/resources/omns/v07n05.shtml

Über einen Zeitrahmen von 27 Jahre ist behauptet worden, das Vitaminpräparate für den Tod von insgesamt elf Menschen in den Vereinigten Staaten verantwortlich sind. Eine neue Analyse von Berichtdaten der US-Giftzentrale zeigt an, dass es tatsächlich keine Todesfälle durch Vitamine gegeben hat… überhaupt keine, die in den 27 Jahren diesem Bericht zur Verfügung standen.

Der amerikanische Verein der Giftkontrollzentralen (AAPCC) verzeichnet die jährlichen Todesfälle durch Vitamine wie folgt:

2009: null                       2000: null                         1991: zwei
2008: null                      1999: null                           1990: einer
2007: null                      1998: null                           1989: null
2006: einer                    1997: null                           1988: null
2005: null                      1996: null                           1987: einer
2004: zwei                     1995: null                           1986: null
2003: zwei                     1994: null                           1985: null
2002: einer                    1993: einer                         1984: null
2001: null                       1992: null                           1983: null

Auch wenn diese Zahlen als richtig angenommen, und selbst wenn sie auch absichtlichen und versehentlicher Missbrauch umfassen, ist die Zahl der angeblichen Vitamin Todesfälle auffallend niedrig, im Durchschnitt weniger als ein Todesfall pro Jahr für mehr als zweieinhalb Jahrzehnten. In 19 dieser 27 Jahre des AAPCC Berichtes gab es keinen einzigen Todesfall durch Vitamine. [1]

Dennoch war die Orthomolekulare Organisation neugierig: Starben wirklich elf Leute an den Vitaminen? Und wenn ja, wie?

Vitamine sind nicht die Ursache für Tod

Bei der Bestimmung der Todesursache verwendet AAPCC eine Vier-Punkte-Skala, die Relativen Beitrag zum Todesfall (RCF) genannt wird. Der Punkt 1 bedeutet „zweifellose Verantwortlichkeit“, Punkt 2 „ wahrscheinliche Verantwortlichkeit“, Punkt 3 „beisteuernd“ und Punkt 4 bedeutet „vermutlich nicht verantwortlich“. Bei der Prüfung der Gift-Daten für das Jahr 2006 ist ein Toter durch Vitamine gelistet, bei dem ersichtlich ist, dass die Vitamine beim relativen Beitrag zum Todesfall (RCF) ein Punkt 4 war. Da der Punkt „4“ vermutlich nicht verantwortlich bedeutet, wird die Behauptung ganz negiert, dass eine Person im Jahre 2006 an Vitaminen starb.

Vitamine sind nicht
eine Todesursache

In den anderen 7 Jahre der Berichterstattung des einen oder mehrere der übrigen 10 angeblichen Vitamin Todesfälle, zeigt beim Studium der AAPCC Berichte ein Fehlen jeglicher RCF Bewertung für Vitamine in jedem dieser Jahre. Wenn es überhaupt keinen relativen Beitrag zum tödlichen Unfall gibt, dann trug die Substanz überhaupt nicht zum Tod bei.

In jeder der verbliebenen sieben Jahren gibt es außerdem keinen Nachweis zu liefern, um nachzuweisen, dass Vitamine die Todesursache waren.

Wenn es unzulängliche Informationen gibt, um eine klare Erklärung für die Todesursachen zu liefern, dann sind nachfolgende Aussagen, dass Vitamine Todesfälle verursachen, nicht auf Beweise gestützt. Obwohl Vitaminpräparate oft für die Todesopfer verantwortlich gemacht werden, gibt es keine Beweise für diese Behauptung.

Außer acht gelassen werden immer wieder die signifikante Zahl der Todesfälle durch Medikamente.

Tod auf Rezept – Jedes Jahr 16.000 Opfer durch Medikamente

http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2000/erste7348.html

Der renommierte Bremer Pharmakologe Prof. Peter Schönhofer ist einer der schärfsten Kritiker der Arzneimittel-Industrie. Seit Jahren erforscht er Nebenwirkungen von Medikamenten. Sein Ergebnis: Der Profit ist oft wichtiger als der Patient, Medikamente kommen häufig vorschnell auf den Markt:

„Das ist in der letzten Zeit mehr und mehr ein Problem. Unter dem Druck der Industrie haben sich weltweit die Zulassungsbehörden in einen Wettlauf der schnellen Zulassung begeben. Und deshalb werden die Mittel nicht mehr auf Sicherheit hinreichend geprüft, wenn sie zugelassen werden. Der Effekt ist der, daß kurz nach der Zulassung schwere unerwünschte Wirkungen auftauchen und das Mittel muß wieder vom Markt genommen werden.“

Die Süddeutsche Zeitung spricht sogar von bis zu 25.000 Todesfälle durch Medikamenten

http://www.sueddeutsche.de/wissen/medikamente-und-nebenwirkungen-bis-zu-todesfaelle-durch-medikamente-1.793240

Auch wenn diese Berichte „relativ“ alt sind, zeigen sie doch deutlich das wahre Gesicht unserer Pharmaindustrie.

Wird da gar ein Kampf um unsere Gesundheit geführt??

In diesem Zusammenhang möchte ich nochmals auf den Codex Alimentarius verweisen.

Auszug:

      • Sämtliche Lebensmittel (einschließlich Bio-Lebensmittel) sind zu bestrahlen, wodurch alle „giftigen“ Nährstoffe entfernt werden (es sei denn, Verbraucher können ihre Lebensmittel selbst vor Ort erzeugen). Ein Vorbote dieser Richtlinienangleichung tauchte im August 2008 in den USA auf – nämlich mit der heimlich gefällten Entscheidung, sämtlichen Kopfsalat und Spinat im Namen der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit einer Massenbestrahlung zu unterziehen. Wenn der Schutz der Öffentlichkeit das Hauptanliegen der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA ist, warum wurde das Volk nicht über diese neue Praxis informiert?
      • Die genehmigten Nährstoffe werden auf eine von der Codex-Kommission erarbeiteten Positivliste beschränkt. Sie wird so „nützliche“ Stoffe enthalten wie Fluorid (3,8 mg pro Tag), das aus Industrieabfällen erzeugt wird
      • Alle Nährstoffe (z. B. die Vitamine A, B, C und D, sowie Zink und Magnesium), die irgendeine gesundheitsfördernde Wirkung aufweisen, werden in therapeutisch wirksamen Mengen als unzulässig erachtet. Sie sind anteilsmäßig so zu reduzieren, dass ihre Wirkung für die Gesundheit vernachlässigbar wird
      • Die Untergrenze wird auf nur 15 Prozent der empfohlenen Verzehrmenge (RDA) festgesetzt.6 Selbst mit Rezept wird niemand mehr auf der Welt solche Nährstoffe in therapeutisch wirksamen Mengen bekommen können.

  1. http://www.aapcc.org/dnn/NPDSPoisonData/NPDSAnnualReports.aspx

http://www.freiemedizin.de/rath.htm

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