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Archive for Januar 2010

Die Kontroverse, dass die Veröffentlichung eines Artikels auf unserer Website, die Möglichkeit einräumt, dass das Erdbeben von Haiti künstlich verursacht wurde, bedarf einer Klarstellung. Ja, seismische Waffen existieren wirklich und die USA und andere haben sie. Ja, die US-Streitkräfte waren vor der Insel stationiert um eingesetzt zu werden.  Diese Tatsachen sind in sich selbst nicht schlüssig,  sondern rechtfertigen sicher eine genauere Untersuchung in diese Sache.

US Department of Defense

Mit der Veröffentlichung  unseres Artikels  „Wurde das Erdbeben in Haiti durch die Vereinigten Staaten verursacht“, war unser Ziel, auf ein Problem aufmerksam zu machen, das derzeit sowohl die militärischen Kreise als auch die Medien in mehreren Ländern aufwühlt, aber im anderen ignoriert wird [1] Was hier nicht zählt, ist Stellung zu nehmen. In Übereinstimmung mit unserem Ansatz, wenn auch oft missverstanden, behaupten wir, dass es unmöglich ist, einen guten Überblick über die internationalen Beziehungen zu erhalten , ohne genauer zu beobachten, was die Staats-und Regierungschefs auf diesem Planeten denken.

Die vorherrschende Auffassung hat zu einer Situation geführt, wo niemand aufgebracht ist, wenn wir über strittigen Fragen berichten, von Washington angeführt, zu einem allgemeinen Aufschrei anheizen, wenn diese umstrittene Angelegenheit aus einem blockfreien Land stammt. Es hat den Anschein, dass die Europäer eine vorgefasste Meinung haben, dass nur „westliche“ Angelegenheiten relevant sind, während alle anderen nicht ernst genommen werden müssen.

Einer unserer Mitarbeiter versucht, die Herkunft der Behauptung bezüglich der möglichen Ursachen für das künstliche Erdbeben in Haiti zu verfolgen.

Er war besorgt, dass alle Falschmeldungen von einem bestimmten David Booth (alias Sorcha Faal) gestartete worden sein könnten, welche dann weltweit in Regierungskreise eindrang. Am Endewissen wir nicht genau, wer hinter der Behauptung steht, aber was wir sicher wissen ist, dass dieses Problem in mehreren Ländern  wie Lateinamerika, Osteuropa und Asien auf höchster Ebene besprochen wird.

Als Chefredakteur von Voltaire Netzwerk traf ich die Entscheidung, die Übersetzung zu überprüfen, die zuvor VivéTv als eine Art Kommuniquè über die Website des Venezuelanischen Verkehrsministerium versandt hatte, und es zusammen mit dem dazugehörigen Video, welches zuvor von Russland Today veröffentlicht wurde, mit der Bemerkung:“ Sonderbar genug benennt der venezolanische Kanal die russische Armee als die Quelle dieser Behauptung, wohingegen der russische Kanal sie Präsidenten Chávez zuschreibt .,“ zu veröffentlichen.

Während diese Elemente von zahlreichen Zeitungen, vor allem im Nahen Osten, getreu wiedergegeben wurden, beschlossen die Atlanticist Medien die Artikel als Sorcha Faal verzerrt widerspiegeln. Bestimmte Bruchstücke dieser wurden durch den Text von VivéTv, und durch Zugabe von Anführungszeichen in den Mund von Hugo Chávez gelegt. Was zunächst als Arbeitshypothese bestimmt war, wurde in die Position der Regierung umgesetzt. Einige dieser Medien gingen in diesem Zusammenhang sogar so weit, zu behaupten, Präsident Chávez hätte sich eindeutig geäußerte, was bedeuten würde, dass der Präsident und sein Publikum unter akutem anti-amerikanischen Wahnsinn leiden würde und unter derselben Krankheit auch Voltaire Netzwerk.

Doch statt dieser Manipulation nachzugeben, gehen wir tiefer in diese Hypothese.

Wie viel wissen wir zurzeit über seismische Waffen?

Während des Zweiten Weltkriegs versuchte eine norwegische Gruppe von Forschern ein Gerät zu entwickeln, das dazu fähig ist, Tsunamis zu provozieren, das gegen Japan losgelassen werden konnten. Die Forschungsarbeit wurde von Thomas Leech, einem australischen Staatsbürger, an der Auckland Universität unter dem Decknamen \“Projekt Seal\“ geführt. Mehrere kleine Testexplosionen, zwischen 1944 und 1945, konnten in Whangaparaoa, von der Küste von Auckland, erfolgreich ausgeführt werden.

Die Vereinigten Staaten hielten dieses Programm für genauso viel versprechend wie die Entwicklung der Atombombe, genannt „Manhattan Project“, und ermahnten Herrn Dr. Karl T. Compton die Verbindung zwischen den beiden Forschungseinheiten aufrecht zu erhalten. Für diese Technologie war Compton von 1930 bis 1948 ein amerikanischer Physiker und Präsident am Massachusetts Institute.

Mit Thomas Leech wurde diese angefangene Arbeit während des Kalten Kriegs weiter verfolgt. 1947 erhob König George VI ihn in den Stand  eines Ritters des britischen Reiches für seine Rolle in der Weiterentwicklung dieser neuen Waffe. Zu dieser Zeit war das Projekt Seal noch ein militärisches Geheimnis, und von daher  war nicht bekannt, dass Thomas Leech für diese Tat, eine „Tsunami-Bombe“ zu fabrizierten, belohnt wurde. Anschließend arbeiteten die US-Geheimdienste mit der Behauptung, dass die Forschung noch nie wirklich existiert habe und dass die ganze Sache nur ein Kunstgriff war, um die Sowjets zu beeindrucken.

Allerdings wurde die Echtheit der Tests von Leech damit gegründet, als das neuseeländische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten 19999 einen Teil der Dokumentationen freigab. Die erforschten Studien befinden sich offiziell an ihrem Platz in der Universität von Waikato. [2]

Es ist nicht bekannt, ob die übernommenen Forschungen von den „Anglo-Saxons“? in den  1960er Jahre weiter gingen, aber es war durch die Macht der Umstände wieder erforderlich diese aufzunehmen, als atmosphärische Atomtests zu Gunsten von Unterseeboottests aufgegeben wurden. Die Vereinigten Staaten fürchteten sich Erdbeben und Tsunamis unbeabsichtigt zu provozieren. Sie zogen es vor, zu erfahren, wie man es absichtlich macht.

Offiziell gaben am Ende des Vietnam-Krieges die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion, Umweltkriege (Erdbeben, Tsunamis, ökologische Gleichgewicht-Destabilisierung, atmosphärische Änderungen – Wolken, Regen, Zyklone, Tornados – die Änderung des Klimas, Meeresströmungen, der Ozonschicht und der Ionosphäre) 1976 bei der Unterzeichnung des „Übereinkommens über das Verbot der militärischen oder einer sonstigen feindseligen Nutzung von Umweltmodifizierungstechniken“ auf.

Dennoch, unternahm 1975 die UDSSR eine neue Forschung, dieses Mal im Bereich  der Magnetohydrodynamik (MHD) zum Zweck, die Kruste der Erde zu studieren und im Stande zu sein, Erdbeben vorauszusehen. Die Sowjets untersuchten die Möglichkeit, kleine Beben zu provozieren, um einem großen zuvorzukommen. Diese Forschung wurde schnell militarisiert und  lief auf den Aufbau der Pamir, einer Erdbeben-Maschine, hinaus.

Nach dem Zerfall der UdSSR, beschlossen die Verantwortlichen dieses Programms, es den  Vereinigten Staaten mit dem Köder des Geldes zu geben, aber das Pentagon lehnte die Zahlung ab, da die  Forschung unvollständig war. Als Russland 1995 von Boris Yeltsin und dem Oligarchen Viktor Chernomyrdin regiert wurde, rekrutierte die US-Luftwaffe die Forscher, die in ihrem Nizhny Novgorod Laboratorium arbeiten. Sie bauten eine viel stärkere Maschine, Pamir 3, die erfolgreich getestet wurde. An diesem Punkt kaufte das Pentagon die Männer zusammen mit dem Material und schickte alles in die Vereinigten Staaten, wo sie in dem HAARP-Programm aufgenommen wurden.

„Das Erdbeben Maschine“, Ausschnitt von einem französischen TV-Sender, basierend auf einem Dokumentarfilm von Jeff Swimmer „Les colères du climat“ (Der Zorn des Klimas) ausgestrahlt National Geographic (2005).

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Über verschiedene Beispiele, wo die seismische Waffe verwendet worden sein könnte, ist besonders in Algerien und der Türkei nachgedacht worden.Aber am meisten diskutierte man das Erdbeben vom 12. Mai 2008 in Sichuan (China).  Während der 30 Minuten, die dem Erdbeben vorangingen, beobachteten die Einwohner des Gebiets atypische Farben im Himmel. Während einige diese Ereignisse als ein Zeichen interpretierten, dass der Himmel die kommunistische Partei ablehnt, reagierten andere eher rationell. Dieselbe Energie, die verwendet wurde, um das Erdbeben zu provozieren, wird wahrscheinlich auch die Ionosphäre gestört haben.

30 Minuten vor dem Erdbeben in Sichuan China 2008

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Zurück nach Haiti

Nichts unterscheidet ein künstliches Erdbeben von einem natürlichen; es sollte nur angemerkt werden, dass es möglich ist, nur oberflächliche Erdbeben auslösen, wie das von Haiti.

Besonders beunruhigend  ist die Reaktion der Vereinigten Staaten. Während die westlichen Medien in einer Kontroverse über die Verletzung der Souveränität in Haiti eingetaucht sind, waren die lateinamerikanischen Medien über die Schnelligkeit des GI- Einsatzes verwirrt: ab dem ersten Tag waren mehr als 10.000 Soldaten in Haiti angekommen. Diese logistische Meisterleistung kann leicht erklärt werden, diese Truppen waren bereits im Zusammenhang einer militärischen Übung stationiert. Unter dem Befehl von General PK Keen, militärisch-stellvertretender Kommandeur des US Southern Command (USSOUTHCOM), nahmen sie in Haiti an einer Simulation einer humanitären Operation nach einem Hurrikan, teil. Keen und seine Mitarbeiter waren ein paar Tage eher angekommen.

Genau in dem Moment, als die Erde bebte, waren sie bereits in der US-Botschaft, gebaut nach  den genauesten Anti-Erdbeben-Normen, wurden lediglich zwei Leute, die sich nicht in der Botschaft aufhielten, sondern im Hotel Montana, verletzt geborgen.

General Keen hat mehrere Interviews mit den US-Medien, die eine ausführliche Berichterstattung zur Verfügung gestellt hatten, die sich nur auf Hilfsaktionen konzentrierte. Während Keens Anwesenheit in Port-au-Prince während des Erdbebens  mehrfach genannt wurden, wurden die Gründe für seine Anwesenheit nicht erwähnt.

Unter den Zielen der militärischen Übung war die Anwendung einer neuen Software, die den NGOs und die Streitkräfte ermöglicht, ihre humanitären Anstrengungen zu koordinieren. In den wenigen Minuten, die der Katastrophe folgten, wurde die Software online gestellt und sogleich von 280 NGOs vertraglich unterzeichnet.

Es ist legitim zu fragen, ob solche Zufälle einfach dem Zufall überlassen sind.

Quelle

[1] Was the earthquake in Haiti caused by the United States ?, Voltaire Network , 22 January 2010

[2] Tsunami bomb NZ’s devastating war secret and Devastating tsunami bomb viable, say experts , by Eugene Bingham, NZHerald.co.nz ; 25 and 28 September 1999. Experimental bomb to create huge tidal wave was tested in 1944 , by Kathy Marks, The Independent , 27 September 1999.

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Auffallend oft begegnen mir zunehmend immer mehr Seiten, die sich mit Themen wie Licht und Liebe, aufgestiegene Meister, Heilserlösung und viele mehr solcher teilweise überzogenen heilsversprechenden Botschaften.

Inhalte wie, dass die Menschheit gerettet werden würde, von höher stehenden Wesen, wenn wir nur unsere Herzen weit genug öffnen bis hin zu dem unbeirrten Glaube an Entrückung, Leuterung, Vergebung aller Mensch-gemachten Sünden. Die Bandbreite dieser New-Age Seiten, mit der Botschaft, gegen entsprechende Honorierung auf alle kommenden Ereignisse besser vorbereitet zu sein, überfüllen unser WWW zu Hauft. In einer so chaotischen Zeit im Grunde eigentlich nicht verwunderlich, wenn das Ganze nicht mit so vielen „!Aber“ verbunden sein würde.

All jene, die der festen Auffassung sind, dass wir Menschen von höheren Meistern gerettet werden, wenn die Zeit dafür nur reif genug ist vergessen dabei leider, dass die Probleme dieser Welt nicht Dinge sind, die man mit genügend Sachverstand und Herz am rechten Fleck nicht selber in den Griff bekommen könnte. Statt dessen werfen unbedarft Suchende Unsummen an Geldern irgendwelchen Gurus und Sektenführern in den Hals, die mittels Channeling und Co. sich eher eine goldene Nase, aber niemals einen Platz im Himmelreich erkaufen können – schon gar nicht für die Anhänger dieser falschen Lehren. Überzogene Kurse für Meditation, Suggestion, Yoga und sonstige Körperertüchtigungen füllen die Angebote solch fragwürdiger Seiten. Da werden Kontakte zum Totenreich hergestellt um bei der Problemlösung behilflich zu sein, Menschen Mittels Hypnose oder Suggestion auf die Botschaft von Licht und Liebe vorbereitet, wie sie so ein recht fragwürdiges Licht zu werfen scheinen.

Leider leider wird dabei völlig außer Acht gelassen, dass der Haufen Mist, den wir haben zu gelassen, dass er mit uns geschehen konnte,  in dem wir die Augen nur fest genug verschlossen – nicht durch Licht und Liebe alleine in den Griff zu bekommen sind. Denn wenn ich mir vorstelle, ich soll einem Menschenfeind, einem Tyrann, Mörder oder Regierungsbeamten nur Liebe und Licht senden und alle Sorgen und Nöte lösen sich in rosa Wolken auf, ist eine falsche – nein sogar fatale Einstellung gegenüber allen Problemen dieser Erde. Denn allenthalben lacht der Empfänger dieser Energien sich ins Fäustchen, sieht sich aber dennoch nicht veranlasst, etwas zu ändern. Nahezu illusorisch der Gedanke, dadurch ließe sich die Welt ändern,  birgt einen riesigen Trugschluss in sich.

Auch der unbeirrte Glaube, dass Wesen aus höher stehenden Sphären , die sich unserer Probleme annehmen und uns retten, wenn die Bevölkerung dieser Erde am Abgrund steht, verbirgt den Gedanken, sich nicht mit dem auseinander zu setzen, was diesen Planeten zu dem machte, was er heute ist. Diese Glaubenseinstellungen setzen voraus, dass man die Hände in den Schoß legt und unbeirrt über sich geschehen läßt, ohne die Notwendigkeit des Denkens und Handelns – weil man eh gerettet wird.

Ich muß an dieser Stelle kaum betonen, und dies mit Nachdruck, dass es die Dinge so nicht ändern wird. Allenthalber ist die Arbeit an einem Selber eine Sache, mit der man sich gerne auseinander setzen darf. Wenn mich ein Verhalten an einem Mitmenschen ärgert, so kann ich dies zum Anlaß nehmen, zu schauen, ob ich in ähnlicher Situation ebenso reagieren würde, oder aber ein Gefühl für die Situation zu gekommen, warum es so ist. Ich möchte damit sagen, verstehen zu lernen, was der Auslöser einer eskalierenden Situation sein kann, heute nennt man das Selbstreflektion. Wenn ich die Lieblosigkeit meiner Umwelt verurteile – gar unter ihr leide, so kann ich trotzdem hergehen und die Menschen liebevoller behandeln um so ein Vorbild für die Rückkehr neuer Werte darzustellen. Manchmal kann man Situationen und Begebenheiten dadurch entschärfen, wenn man ruhig , besonnen, freundlich regiert um so dem Gegenüber den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Wenn jemand am Boden liegt, egal aus welchem Grund, nicht hergehen und noch nachtreten, sondern wieder mehr Helden und Selbstlose in unser Leben lassen, damit es sich lohnt

Diese und viele kleine weitere Beispiele verändern unsere zwischenmenschliche Basis und können dazu verhelfen wieder zu mehr Miteinander, Verständnis und Gefühl zu gelangen . In einer Welt aus Hast, Eile, Chaos und überstürztem Handeln, wäre dies ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Wir sollte uns nicht weiter dem hingeben, was der andere hat oder besitzt, sondern erkennen, dass er aus dem gleichen Stoff gebaut wurde, wie wir alle. Ob reich oder arm, mit mehr Menschlichkeit, wäre dies sicherlich mit wenig Aufwand zu bewerkstelligen.

Was die wirklich großen Probleme dieser Welt betrifft, so kann ich nur an alle appellieren, sich wirklich die Mühe zu machen, genauer hinzuschauen. Denn im Grunde genommen ist es nicht schwer, aus kleinen Einzelteilen, die sogar in den gängigen Medien auftauchen, ein großes zusammenhängendes Bild zu fertigen, um die Zusammenhänge besser zu verstehen. Dabei ist es nicht unbedingt erforderlich, zu jedem Thema  gleich die Meisterschaft zu erlangen – dennoch die Mühe wert.

Mit den entsprechenden Kenntnissen über die  durchaus ernste Sachlage auf dieser Kugel wäre es möglich, nicht mehr auf aufgestiegene Meister, Channeling und Heilsbringer zu vertrauen , sondern eine große Eigenverantwortung zu schaffen, das Ruder herumzureißen, damit auch der letze versteht, dass wir alle aufgerufen sind, die Sandkörner aus den Augen zu wischen – in die Hände zu spucken und die menschenwürdigeren Bedingungen zu steigern (nicht das Bruttosozialprodukt)

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Er bittet ständig um Zuneigung, geht Risiken ein, lügen Sie an und wenn Sie ihn erwischen, zeigt er keinerlei Formen von Reue oder Gewissensbisse. Es ist beunruhigend, nahezu beängstigend. Irgendwie ist es Ihre eigene Schuld. Aber warum sollte jemand diese Dinge tun? Es gibt eine Antwort.

Die Begriffe „Psychopath“, „Soziopath“ und andere, beziehen sich auf Personen, die menschlich aussehen dies aber in elementarer Weise gar nicht sind. Sie bergen einen Zustand,  die sie von uns deutlich unterscheidet. Ihre automatischen emotionalen Reaktionen, grundlegend falsches Verhalten zu beschränken, gibt es nicht. Diese Personen armen Mitgefühl, Fürsorge, Liebe, Güte nur für ihre Zwecke nach. Sie fühlen keinerlei Schuldgefühle, begehen Diebstahl, Lügen, Verbrechen nur um ihre Ziele zu erreichen. Sie verlangen regelmäßig Zuneigung, vollkommen sich dessen bewusst, dass sie keine verdienen.

Sie wollen nicht oder brauchen Zuneigung. Aber sie brauchen Sie wirklich, um sie zu bedauern, ihnen helfen zu wollen. Es ist alles Manipulation, Gefühle vorzuspielen, um zu bekommen, was sie wollen. Sie wissen, dass wir sie bedauern und erfinden die Existenz von Gefühlen, die sie nicht haben –  gerade eine neue Lüge.

Die Menschen, die in ihre Augen schauen beschreiben einen kalten Schauer der Angst, gerade so, als wenn sie in die Augen eines Raubtieres blicken. Psychopathen sind Raubtiere unter uns. Der Schmerz und das Leid ihrer Mitmenschen bedeutet ihnen nichts, es ist ihr Vergnügen. Ihre Beweggründe scheinen unerklärlich, zu den emotional Normalen, die 96 % der Bevölkerung umfassen.

Psychopathen haben kein Gewissen.

Wo zuvor wenig über diesen Zustand außerhalb von Fachzeitschriften geschrieben wurde, ist jetzt viel mehr bekannt. Das wird sich ändern.

Die Beweise, die jetzt zunehmen, zeigen an, dass die Bedingungen ein genetisches Element haben, das aktiviert und verbunden ist, mit den Bedingungen im Leben eines Menschen.

Die letzten Jahre haben das Verstehen der Bedingung bekannt als ‚Psychopath‘ auf ein neues Niveaus gehoben.

Während nur 4 % der Bevölkerung diese Bedingung haben, weist Dr. Martha Stout  in ihrem Buch darauf hin, Der Sozioapath von nebenan , dass Sie sehr wahrscheinlich Kontakt zu  psychopathischen Personen bei vielen Gelegenheiten während Ihrer Lebenszeit haben werden. Sie müssen deshalb die Gefahrenzeichen verstehen.

Experten im Feld der Psychologie haben das Problem seit 1980 erforscht. Vieles ist inzwischen bekannt.

Im Jahr 1999 veröffentlichte Dr. Robert  D. Hare Gewissenlos.  Die Psychopathen unter uns. Heute, dank Robert Hare, Dr. Davids Kosson und andere, bestehen die Möglichkeit, um die Bedingung zuverlässig zu diagnostizieren. Der Test, der von qualifizierten Fachleuten ausgeführt wird, erlaubt uns die Werkzeuge besser zu verstehen und Schritte zu unternehmen, um den Opfern zu helfen. Der Test, bekannt als Hase Psychopathy Checkliste-revidiert (PCL-R) und der Hare Psychopathy Checklist (leider in Englisch) wenn dieser  durch qualifizierte Fachleuten verwendet wird, macht die Mittel verfügbar, diejenigen mit dieser Bedingung zu identifizieren. Wie mit anderen Tests wird es vermutlich bald in Gerichtsverfahren allgemein verwendet.

Das neue Buch von Hare, Menschenschinder oder Manager: Psychopathen bei der Arbeit geschrieben mit Paul Babiak und 2006 veröffentlicht, eröffnet das Problem des Einflusses der Bedingung auf dem Arbeitsplatz einschließlich der großen Konzerne.

Da Psychopathen in jedem Teil unserer Kultur leben und arbeiten, müssen wir dieses Problem erkennen. Wie viele Soziopathen haben auf ihrem Weg in die Managementstruktur eines amerikanischen Unternehmens gearbeitet? Schätzungen variieren stark und ohne schriftlich  dokumentierte Beweise aller Zahlen bleibt dies eine offene Frage.

Die Verhaltensweisen im Zusammenhang mit Psychopathie, der Mangel an Gewissen, fehlende Sorge um das Wohlergehen anderer, ein Muster von offensichtlichen Lügen und vieles mehr, zeigt eine deutliche Präsenz in der heutigen Unternehmenskultur.

Sowohl die neuesten  Banken- als auch die Hypothekenimplosionen sind deutliche Beweise für diese Schlussfolgerung.

Und wenn die gegenwärtige Kernschmelze teilweise wegen einer stark wachsenden Anwesenheit von Psychopathen im oberen Management begründet liegt? Viel beunruhigender ist, dies kann durchaus auch in höheren Ebenen der Regierung sein wahres Ausmaß für jeden von uns gewaltig überschreiten. Logik unterstützt die Theorie.

Der von Robert Hare hervorgebrachte Test hat sich als ein wertvolles Instrument erwiesen, sowohl um Opfern zu helfen als auch zunehmend die Tür der Gerechtigkeit für die Opfer zu öffnen. Die Arbeit von Hare und seinen Kollegen könnte möglicherweise zum Nutzen von Wirtschaft und Politik verwendet werden.

Die Auswirkungen von Psychopathen können uns aus allen Richtungen treffen. Hoffnung gibt es für individuelle Opfer.

Auf der Webseite Aftermath: Surviving Psychopathy können Opfer mit Ärzten, Therapeuten und anderen in Verbindung treten, um ihre Erfahrungen weiterzugeben. Die Seite stellt ein Forum ( leider nur englischsprachig) zur Verfügung wo Opfer mit Ärzten und Therapeuten für die Diskussion bereitstehen und kann so gut zum Mittelpunkt werden für das Verstehen der Erkrankung und so der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Bücher zu diesem Thema, wie die ausgezeichnete Arbeit von Dr. Martha Stout, Der Soziopath von nebenan stellt Werkzeuge und Tests zur Verfügung, die Sie persönlich verwenden können. Dr. Stout, eine praktizierende klinischer Psychologin und Dozentin der Abteilung der Psychiatrie an der Medizinischen Fakultät von Harvard, ermahnt den Leser, sich vor denjenigen zu hüten, die den einfachen Tests nicht bestehen. „Drei Lügen und du bist aus“,  ist einer von ihren vielen Vorschlägen.

Der Punkt für uns alle im Umgang mit dem allgemeinen Problem wirft bei Stout weitere Fragen auf.

Eine Frage zum Krieg: Sollten Soziopathen in der Zeit des Krieges als nützlich toleriert werden? Erlauben wir Psychopathen vorsätzlich das? Sie vielleicht rekrutieren?

Hat unsere Toleranz und Unerfahrenheit den Weg für das hässliche Verhalten in anderen Teilen unserer Kultur geebnet?

Was würde ein Psychopath tun, wenn Sie der ausschlaggebende Faktor bei der Entscheidung wären, der sie in ein Amt gewählt hat, worauf würde es Ihnen es ankommen, Ihr Gewinn oder Ihre Gesundheit?

Haben wir die Gefahren mit der unbestrittenen Präsenz von Psychopathen verbunden, die in Kombination mit der Tendenz diesen in Ämtern den Vortritt zu lassen??

Wenn zu gewinnen das  einzige ist was zählt, gibt es nicht ein Soziopath der das nicht tut.

Der Erkenntnis sind keine Grenzen gesetzt, denn Psychopathen ignorieren den Schaden an anderen. Weil jede kleine, entschlossene Gruppe die Welt zum Besseren wenden kann, wie Margaret Mead sagte, so konnte eine kleine Anzahl von Personen sie zerstören. Wir müssen deshalb den Zugang von Psychopathen an die Macht beschränken, und sie zugleich vor der Öffentlichkeit identifizieren.

Eine  kurze Tour durch die Bücher und die Webseite Aftermath: Surviving Psychopathy (leider Englisch)  könnte Fragen aufwerfen, die ein neues Verstehen von uns selbst eröffnen könnte. Als Einzelpersonen, Eltern, Aktivisten und Geschäftsleute, sowie Bürger, müssen wir dies  wissen.

Dies ist der erste in einer Reihe von Artikeln, die die Autorin über Psychopathie  präsentiert, und die Frage wie wir die Probleme lösen, die sie präsentiert. Dank  auch an Dr. Davids Kosson, für seine Hilfe bei der großzügigen Bereitstellung von Informationen und Bearbeitung

Die Website des Autors

Anmerkung: Es ist offensichtlich, dass die diagnostische Verwirrung des DSM wegen einer psychopathisch- kontrollierten Medizin/Psychiatrie angepasst werden, die sich bemühen, Psychopathen zu verbergen und nützliche Forschung zum Thema zu verhindern.

Quelle

Dazu passt auch Narzissamus in der modernen Gesellschaft und ihre Erscheinungsformen

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Als Sozialschmarotzer werden von unseren Politikern, insbesondere denen der CDU, CSU und allen voran der FDP, sowie den selbst ernannten Meinungswächtern der Republik wie die Bild-Zeitung, ALG II-Bezieher bezeichnet, weil diese auf Steuerzahlerkosten leben – wenn man so wagemutig sein will, die Bestreitung des Lebensunterhalts mit 215 bis max. 359 Euro je Monat als „Leben“ bezeichnen.

Nun ist ALG II (Arbeitslosengeld II) bekanntermaßen nicht die einzige Sozialleistung. Kindergeld, ebenfalls eine Sozialleistung, wird auch von Gutverdienern und Reichen bezogen, quasi als Zubrot oder Notgroschen, da es für diese Personen nur Kleingeld darstellt. Niemand käme auf die Idee, diese Personen deshalb als Sozialschmarotzer zu bezeichnen. Warum eigentlich nicht?
Auch Wohngeld ist eine Sozialleistung, trotzdem bezeichnet niemand Wohngeldempfänger als Sozialschmarotzer. Warum nicht? Wo liegt denn der Unterschied zum ALG II-Bezieher?

Auch unsere Politiker leben von Steuergeldern – und das sehr gut. Jeder Bundestagsabgeordneter, der nicht noch anderweitig beschäftigt ist, erhält seit dem 1. Januar 2009 monatlich 7.668 Euro, bezeichnet als Abgeordnetenentschädigung oder Diät, zuzüglich seines hälftigen Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrags, sowie einer Altersentschädigung in Höhe von 2,5% der Abgeordnetenentschädigung, wobei diese Altersentschädigung auch noch pro Jahr um jeweils 2,5% auf bis zu 67,5% steigt. Dazu kommt eine monatliche steuerfreie Kostenpauschale von aktuell 3.969 Euro, sowie weitere Sach- und Finanzleistungen für tatsächliche Aufwendungen. Die Diäten und Pauschalen orientieren sich dabei an den Lebenshaltungskosten und werden jährlich angepasst, so dass unsere Bundestagsabgeordneten auch ja vor Inflation geschützt sind.

Zum Vergleich: die Höhe der Regeleistung eines ALG II-Empfängers orientiert sich am Rentenwert, der vom Einkommen abhängig ist, welches – im Gegensatz zur steigenden Inflation – einer permanenten Schrumpfung unterliegt. Außerdem wird der Eckwert der Regelleistung nur alle 5 Jahre überprüft. Soviel zum Schutz der Ärmsten vor Inflation.

Ein Bundestagsabgeordneter hat also monatlich nach Steuern mindestens 9000 Euro Steuergelder zu seiner freien Verfügung. Zum Vergleich: ein alleinstehender ALG II-Bezieher bekommt ca. 700 Euro im Monat.

Nun wollen wir unsere Bundestagsabgeordneten nicht gleich als Sozialschmarotzer bezeichnen, denn im Gegensatz zu ALG II-Beziehern tun sie ja was für ihr Geld – doch: Moment! Das ist so nicht ganz korrekt. Auch ALG II-Bezieher tun ja was für ihr Geld: sie müssen erhebliche Eigenbemühungen unternehmen, um einen Job zu finden, sie müssen in sog. 1 Euro Jobs unendgeldlich arbeiten, sie müssen an diversen Maßnahmen zur Eingliederung teilnehmen, auch wenn letztere meist vollkommen sinnlos sind und nur der Existenz der Maßnahmeträger dienen. Das tun aber lt. BA (Bundesagentur für Arbeit) nur 73 % aller 4.896.000 ALG II-Bezieher, den die restlichen 27% sind bereits in Jobs gebunden, von deren meist sittenwidriger Entlohnung sie weder leben noch sterben können. Diese 27% sind aber voll ausgelastet mit ihrem Job und den Mühen, sich gegen die Aufzwingungen von 1 Euro Jobs und Eingliederungsmaßnahmen zu wehren, die ihnen die weitere Ausübung ihres Jobs unmöglich machen und deshalb für diese 27% eigentlich verboten sind. Außerdem müssen sich diese 27% ebenfalls erhebliche Eigenbemühungen unternehmen, um einen Job zu finden, der besser bezahlt wird, als ihr aktueller.

Ein Bundestagsabgeordneter reist herum, nimmt, wenn er nicht gerade anderweitig beschäftigt ist, an Bundestagssitzungen und Sitzungen von Fachausschüssen, denen er angehört, teil, äußert seine Meinung und muss sich mit Wählern abgeben. Auch ein Bundestagsabgeordneter tut also was für sein Geld.

Wo liegt also der Unterschied?
Nun, de facto gibt es keinen: beide, sowohl Bundestagsabgeordnete als auch ALG II-Empfänger tun etwas für ihre Bezahlung aus Steuermitteln. Allerdings wäre es vollkommen ungerecht, Bundestagsabgeordnete als Sozialschmarotzer zu bezeichnen, da sie ja im Monat ca. 13 Mal so viel Steuergelder erhalten, wie ein ALG II-Bezieher, hier wäre vielmehr die Bezeichnung „Premium-Sozialschmarotzer“ angebracht – insbesondere für die Politiker und Minister, die sich immer wieder durch erhebliche fachliche und menschliche Inkompetenz hervortun.

Allerdings sind unsere Bundestagsabgeordneten nicht die Einzigen „Premium-Sozialschmarotzer“, zu denen gehören auch diejenigen, die direkt von ALG II-Beziehern und damit von den Steuern profitieren, die im Bundeshaushalt für ALG II vorgesehen sind.

Da wären zum Zweiten diejenigen Arbeitgeber als „Premium-Sozialschmarotzer“, welche heute keine kostendeckenden Löhne mehr zahlen, sondern sog. Aufstocker beschäftigen, ALG II-Bezieher, die von ihrer Entlohnung weder leben noch sterben können. Die Lohneinsparungen, und damit Profite, die hierbei von solchen Arbeitgebern erzielt werden, sind gigantisch und betragen bis zu 75% des branchenüblichen Bruttolohnes. Diesen Arbeitgebern wird somit eine direkte Lohnsubvention zu teil. Aktuell gibt es lt. BA ca. 1,4 Millionen dieser Aufstocker, also 1,4 Millionen Jobs mit dieser direkten Lohnsubvention aus Steuermitteln.

Eine weitere direkte Lohnsubvention gibt es bei ehemaligen ALG II-Beziehern, wo die Arbeitgeber direkt von der BA aus Steuermitteln 2 Jahre lang 75% des Bruttolohnes dieser Angestellten erstattet erhalten. Lt. BA befinden sich aktuell 42.196 ehemalige ALG II-Bezieher in solchen Beschäftigungsverhältnissen mit dieser Art direkter Lohnsubvention aus Steuergeldern des Bundeshaushaltes für ALG II.

Zum Dritten wären da die Maßnahmeträger für sog. 1 Euro Jobs, korrekt: Arbeitsgelegenheiten (AGH) mit Mehraufwandsentschädigung (MAE) als „Premium-Sozialschmarotzer“.

Während der ALG II-Bezieher nur eine Aufwandsentschädigung von bis zu 1,50 Euro je Stunde erhält, also zwischen 6 und 9 Euro pro Arbeitstag, von der er alle mit der Maßnahme verbundenen Mehrkosten wie Fahrkosten, Arbeitsbekleidung und Reinigung derselben, Mehrausgaben für auswärtiges Essen usw. bezahlen muss, erhält der Maßnahmeträger als Dankeschön dafür, dass der Arbeitslose kostenlos bei ihm arbeiten darf, von der BA eine „Entschädigung“ in Höhe von ca. 600€ pro Monat und 1 Euro Jobber, also ca. doppelt so viel, wie der 1 Euro Jobber im Monat an Regelleistung erhält. Zusammen mit der Aufwandsentschädigung kostet ein 1 Euro Job (nur der Job, nicht der ihn ausführende Jobber) im Monat den Steuerzahler genau soviel wie ein alleinstehender ALG II-Bezieher, ca. 750€, wovon der Löwenanteil aber dem Maßnahmeträger geschenkt wird und wovon dieser ausschließlich existiert. In solchen Jobs befinden sich lt. BA aktuell 270.995 ALG II-Bezieher. Würde man alle 1 Euro Jobs per sofort streichen, könnte man mit den damit eingesparten Steuergeldern stattdessen 270.995 alleinstehende ALG II-Bezieher bezahlen.

Zum Vierten wären da die Maßnahmeträger für Arbeitsgelegenheiten (AGH) mit Entgeldvariante als „Premium-Sozialschmarotzer“. Hierbei handelt es sich um das Gegenstück zu ABMs, wobei die Maßnahmeträger von der BA eine Pauschale erhalten, die sich nach Qualifikation des ALG II-Empfängers, Anforderungen des Jobs und dem branchenüblichen Lohnniveau richtet. Von dieser Pauschale bezahlt der Maßnahmeträger dem ALG II-Empfänger dessen Lohn, wobei dieser regelmäßig deutlich unter der Pauschale, welche der Maßnahmeträger von der BA bekommt, liegt. Im Durchschnitt wendet der Maßnahmeträger weniger als 80% der Pauschale zur Entlohnung auf, um die Lohnsittenwidrigkeitsgrenze von -30% nicht zu unterschreiten, womit diese Jobs für Maßnahmeträger nur etwa halb so lukrativ sind, wie 1 Euro Jobs, was wohl erklärt, warum es davon nur so wenig gibt. Von solchen Jobs gibt es lt. BA im Rechtskreis des SGB II aktuell 55.505.

Zum Fünften wären da die Maßnahmeträger für andere Maßnahmen zur Eingliederung (wie die „heißgeliebten“ Trainingsmaßnahmen, die selbst lt. Stellungnahmen der BA vollkommen nutzlos sind) als „Premium-Sozialschmarotzer“.
Hier erhalten die ALG II-Maßnahmeteilnehmer nur eine Erstattung ihrer Fahrkosten. Der ihnen entstehende Mehraufwand (Arbeitsmaterialien, Mehrkosten für auswärtiges Essen usw.) wird nicht erstattet.

An solchen Maßnahmen nehmen lt. BA im Rechtskreis des SGB II aktuell 4.511 ALG II-Bezieher teil. Wie hoch die Pro-Kopf-Kosten für diese Sinnlos-Maßnahmen sind, konnten wir nicht genau ermitteln, sie dürften aber nach unseren Informationen den Maßnahmekosten eines 1 Euro Jobs entsprechen. Auch hier finanzieren diese Maßnahmeträger ihre Existenz ausschließlich aus Steuermitteln, die im Bundeshaushalt für ALG II vorgesehen sind.

Wie man sieht, gibt es jede Menge Personen und Berufsgruppen, die ebenfalls ausschließlich von Steuergeldern leben und somit per Definition ebenfalls als Sozialschmarotzer bezeichnet werden müssen. Bei allen weiteren „Premium-Sozialschmarotzern“, die wir hier nicht genannt haben, möchten wir uns an dieser Stelle für deren Nichtnennung entschuldigen. (Quelle: Statistik der BA für Dezember 2009, / Artikel von F.M., 23.01.2010)

Quelle

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Eine Welle der Empörung löst der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) derzeit aus. Ende letzter Woche ging es los mit seinen Zwangsarbeitsvorschlägen für Hartz-IV-Empfänger. Heute legte er nach, seine These: Staatliche Arbeitspflicht als Element der Abschreckung!

Wenn es um die paar Kröten geht, die sich derzeit noch im armseligen deutschen Sozialtopf befinden, der eben auch den Lebensunterhalt jener Mitbürger finanziert, die nicht aus eigener Kraft für sich sorgen können, dann können manche Politiker jetzt auch schon mal richtig böse werden. Schließlich gilt: Die Gemeinschaft kann nicht jahrelang Sozialschmarotzer mit durchziehen, ohne eine Gegenleistung dafür zu erhalten. Das Hick-Hack um Hartz-IV-Empfänger fing – im Gegensatz übrigens zu gar keinem Hick-Hack gegenüber etlichen Pleite-Großbanken, insolventen Autobauern oder maroden Multi-Unternehmen – nach einer längeren Pause nun letzte Woche wieder an, und jetzt diskutieren auch in dieser Woche schon wieder alle, und wahrscheinlich wird die Debatte um soziale Gerechtigkeit auch in der nächste Woche fortgesetzt.

Ein wirklich belebendes Thema, das so manchem braven Bürger eine gesunde Farbe ins Gesicht zaubert und die bürgerlichen Emotionen in Null-Komma-nix hochkochen lässt! Dass es unter den Hartz-IV-Empfängern auch etliche allein erziehende Mütter mit mehreren Kindern gibt, die nun zwangsarbeiten müssten, die jedoch überhaupt nicht wüssten, wie sie ihren Nachwuchs so noch je zu Gesicht bekommen, geschweige denn Bindung und Liebe aufbauen können, interessiert den strammen CDU-Mann wohl weniger. Roland Koch macht klar, wer die Hosen anhat: »Wir müssen jedem Hartz-IV-Empfänger abverlangen, dass er als Gegenleistung für die staatliche Unterstützung einer Beschäftigung nachgeht«, sagte er der Wirtschaftswoche. Dabei könne es sich auch um »niederwertige Arbeit, im Zweifel in einer öffentlichen Beschäftigung« handeln. Koch zeigt, wer das (künftige?) Sagen hat, und er lässt an der Ernsthaftigkeit seiner Worte keinen Zweifel: »Politik muss die notwendige Härte haben, solche fordernden Elemente einzuführen und durchzusetzen.« Es könne kein funktionierendes System von Arbeitslosenhilfe geben, das kein Element von Abschreckung enthalte. »Sonst ist das für die regulär Erwerbstätigen, die ihr verfügbares Einkommen mit den Unterstützungssätzen vergleichen, unerträglich«, sagte Koch. Und seit heute legt er nun noch mal einen drauf: Der Staat solle jetzt hunderttausende Jobs für Hartz-IV-Empfänger schaffen. Damit meinte er gemeinnützige Bürger- und Gemeindearbeit. Er fordert die Arbeitspflicht!

uch die ehemalige Krippenministerin Ursula von der Leyen, die jetzt den leeren schäbigen Sozialtopf verwalten soll, passt auf jeden Cent auf wie ein Schießhund. Und so schaltete sie sich in die Debatte auch gleich mit ein und machte ebenso deutlich, dass der Staat sich schon zu helfen wisse, wenn eben nur kassiert werde und keine Gegenleistung käme: Im geltenden Gesetz gebe es ausreichende Sanktionen für den Fall, dass zumutbare Jobs abgelehnt würden.

Dass dies keine leeren Drohungen sind, zeigen die jüngsten Zahlen: Insgesamt wurden in dem Zeitraum von Januar bis August 2009 fast 500.000 Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger verhängt, davon knapp 70.000, weil die Betroffenen die Aufnahme einer Arbeit oder Ausbildung ablehnten. Dass es hierbei mit Sicherheit etliche berechtigte Fälle gibt, will niemand von der Hand weisen.

Soweit die Hartz-IV-Empfänger und der Staat!

Nun werfen wir einen Blick in ganz andere Ebenen: Jeder hat es mitgekriegt: Der ehemalige Bundesminister und Vizekanzler Franz Müntefering hat vor Kurzem geheiratet. Er ist knapp 70, seine junge Frau Michelle ist 40 Jahre jünger. Was das mit den Hartz-IV-Empfängern zu tun hat? Abwarten!

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Harry Peter Carstensen hat auch gerade geheiratet, Silvester 09/10 war es. Der 62-jährige Politiker darf nun die knapp 25 Jahre jüngere Sandra seine Frau nennen.

Der frühere Bundesminister Joschka Fischer hat schon lange geheiratet. Er war damals fast 58 Jahre alt, seine hübsche Frau Minu ist über 30 Jahre jünger.

Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl war übrigens 78 Jahre alt, als er die fast 35 Jahre jüngere Maike heiratete.

Und Helmut Wehner, ebenfalls ehemaliger Bundesminister und Parteivorsitzender, heiratete Greta, die Tochter seiner verstorbenen Frau, vor vielen, vielen Jahren. Dabei war sie knapp 45 Jahre jünger als er. Nun ist sie schon lange Witwe.

Wozu diese Aufzählung? Und was hat das jetzt wirklich mit den Hartz-IV- Empfängern zu tun? Gleich!

Keine Sorge: Jeder gönnt doch den älteren Herren das junge Blut. Doch wie hieß es im November 2005 schon in der Konrad-Adenauer-Stiftung? »Um weiterhin eine gesetzliche Altersvorsorge zu gewährleisten, müssen Lebensarbeitszeit und private Vorsorge erhöht werden. Beamte werden mit wenigen Ausnahmen zum ›Auslaufmodell‹.«

Aus diesen dürren Worten wird deutlich, was heute, vier Jahre nach dieser Bemerkung Oswald Metzgers, die bundesdeutsche Regierung und ihre Bürger gleichermaßen zunehmend ventilieren lässt. Das Rentengeld reicht nämlich auch schon lange nicht mehr! Nicht nur der Sozialtopf ist leer, auch die Rente ist mitnichten »sischer«, nicht wahr, Herr Blüm? Zu dumm, dass das jetzt alles auf einmal offensichtlich zu werden scheint. Grandios verzockt! Deutschland leidet nämlich nicht nur unter einer Menge »arbeitsunwilliger« Hartz-IV-Empfänger, sondern auch noch unter einer schweren, demografische Krise! Und das bedeutet, dass immer weniger junge Leute für immer mehr ältere und uralte Leute aufkommen, das heißt im Klartext, bezahlen müssen! Das gilt für den Rententopf wie auch für den Sozialtopf.

Und während Herr Koch und Frau von der Leyen die Hartz-IV-Empfänger jetzt zur staatlich verordneten Arbeitspflicht verdonnern könnten, weil sich das Sozialsystem keine Schmarotzer mehr leisten kann, überlegt man derweil auch, mit welchen Mitteln man den Rententopf wieder flott kriegt, denn junge Leute kann man nicht einfach aus dem Hut zaubern: Man müsse das Rentenalter hinaufsetzen, heißt es deswegen immer wieder. Zunächst waren wir bei 67 Lebensjahren. Manche reden jetzt gar von 70, ganz dreiste Politiker von weit über 70 Jahren. Denn jeder möge doch, so lange es geht, seine eigenen Beitrage einzahlen, andere entlasten und schon gar niemandem zur Last fallen!
Das zu erwartende Lebens-Durchschnittsalter des deutschen Mannes liegt bei etwa 76 Jahren. Das zu erwartende Lebens-Durchschnittsalter der deutschen Frau liegt bei etwa 84 Jahren.

Früher waren Mann und Frau etwa gleich alt, wenn sie heirateten. Wenn einer von beiden älter als der andere war, dann meist der Mann. Im bundesdeutschen Durchschnitt beträgt die Differenz zwischen Ehepartnern etwa drei bis vier Jahre. Von diesen Zahlen ist sicher auch Konrad Adenauer ausgegangen, als er den Generationenvertrag abnickte und damit gleichzeitig die Ehefrau jedes einzahlenden Ehemannes in den Rentengenuss kam, wenn der Gatte vorzeitig verschied. Witwenrente – so heißt diese monatliche Absicherung bis heute.

Und jetzt sind wir wieder bei Herrn und Frau Müntefering, bei den Fischers, den Carstensens, den Kohls und bei der jungen Frau Wehner. Während Deutschlands Politiker die Arbeiter und Angestellten länger arbeiten lassen wollen, damit das bisschen Rentenzeit so kurz wie möglich ausfällt und der Staat sich somit keinen allzu hohen Belastungen ausgesetzt sieht, kann man davon ausgehen, dass Michelle, die junge Frau von Franz Müntefering, bis zu ihrem eigenen Rentenalter noch circa 35 Jahre Zeit haben wird. Sollte Franz Müntefering zu den Durchschnittsmännern gehören, die etwa 76 Jahre alt werden (selbstverständlich gönnt man ihm von Herzen eine längere Lebensdauer), dann könnte Michelle mit etwas Pech in sechs, sieben Jahren Witwe sein. Sollte sie zu jenen deutschen Durchschnittsfrauen gehören, die etwa 84 Jahre alt werden (auch ihr gönnt man selbstverständlich eine höhere Lebenserwartung), dann würde ihr somit für etwa knapp 50 Jahre, Monat für Monat, eine stattliche Witwenrente (im fünf- bis sechsstelligen Bereich) zur Verfügung stehen, die selbstverständlich herzlich wenig mit den herkömmlichen Zuwendungen einer durchschnittlichen bundesdeutschen Witwe zu tun haben wird. Ähnliches betrifft übrigens auch die weiteren, oben aufgeführten Politiker-Ehepaare.

Handelt es sich hierbei um äußerst großzügige Rentengeschenke alter Männer an ihre knackigen Frauen? Oder ist es die Sorge darum, dass diese jungen Frauen schon früh alleine stehen werden ohne den Schutz von Papi? Alles gut möglich. Und sogar verständlich. Die Frage muss heute jedoch ganz anders lauten, denn auf persönliche Gefühle und Befürchtungen von alternden Politikern kann kein Deutscher mehr Rücksicht nehmen, solange Hartz-IV-Empfänger zur Zwangsarbeit verpflichtet werden sollen, um die paar Pieselotten, die sie größtenteils ohnehin selbst einmal in den Sozialtopf eingezahlt haben, zu retten, und solange Rentner in diesem Land immer länger arbeiten sollen, weil das Geld sonst nicht mehr für alle reicht!

Also anders herum: Kann unser Land sich derartige freigiebige Luxusgeschenke an junge Frauen wirklich noch leisten? Fällt das Thema »50 Jahre stattliche Witwenrente« wirklich unter das Kapitel »Gerechtigkeit gegenüber den nachfolgenden Generationen« angesichts der derzeitigen ruppigen Debatten darüber, was und wie viel eigentlich wem zusteht, und wer vor allem von was das Ganze bezahlen soll? Herbert Wehner war übrigens seinerzeit der Einzige, der im Zusammenhang mit der Heirat seiner blutjungen Stieftochter öffentlich ungeniert von »Absicherung« und Witwenrente sprach. Damals, als noch Geld in allen Kassen war.

Quelle

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Schön, dass wir wieder die Zeit finden, miteinander zu reden und Du wie immer gerne bereit stehst, es Dir anzuhören, da ich ohnehin davon ausgehe, dass es nur sehr wenige hören wollen, was ich zu sagen habe. Meine Umwelt reagiert immer mit Floskeln und falschem Verständnis darauf , wenn ich versuche meinem Herzen Luft zu machen. Paper ist bekanntlich geduldiger.

Heute ist es schon 10 Tage her, dass die Erde bebte und das verehrende Erdbeben in Haiti auslöste. Ich habe es in den Medien verfolgt, wie wir, edel wie wir nun mal sind, bereitwillig Spenden geben, damit diesen Menschen so schnell wie möglich geholfen werden kann. Dabei muss ich unweigerlich an das Beben und den darauf folgenden katastrophalen Tsunami  von 2004 denken; da wurde ebenfalls gespendet – unsere Bundesregierung, seinerzeit SPD gab dafür bereitwillig 5 Mio. her – darum frage ich mich, ist diese Hilfe von Damals eigentlich wirklich dort angekommen – oder verschwand sie, wie die Vergangenheit uns bereits lehrte, in dunkle gierige Kanäle all jener, die aus der Not anderer Menschen Profit ziehen?

Und jetzt sieh es Dir an, da laufen jetzt Truppen der US-Armee umher, schmücken sich in fremden Gewändern der Nothilfe und sind  bis zu den Zähnen bewaffneten. Hilfe Mittels Militärpräsenz??

Während die Medien sich wie hungrige Wölfe auf das Elend dieses Volkes stürzen um damit die blutenden Herzen all jener zu wecken, die sich nahezu verpflichtet fühlen, etwas zu tun – da es den westlichen Ländern ja 1000x Mal besser geht – vergisst man dabei mal wieder die restlichen Menschen dieser Welt und ihrer Nebenschauplätze.

Es ist illusorisch, beinahe Utopisch der Wunsch nach Glück, Zufriedenheit und Freiheit für alle Menschen dieser Welt, ganz ohne Hunger, Tod und Zerstörung  unter menschlichen Einflüssen. Dabei war ich immer der Auffassung, der Humaniod wäre sich seiner Intelligenz bewusst, mit der er es schafft, diesen Planeten zur Zufriedenheit aller zu verwalten. Haben wir denn niemals aus unser aller Vergangenheit gelernt, verstehen wir nicht die Zeichen, die mahnend über uns stehen, dass die Geschichte sich zu wiederholen scheint – unentwegt wie eine Zeitschleife??

Ja, ich muss beinahe bitter darüber lachen – weil das weinen auch nicht hilft – unsere technischen Errungenschaften haben es fertig gebracht eine Bombe zu bauen, die uns binnen weniger Minuten hinwegfegen kann und den Boden für unvorstellbare Jahre unbewohnbar für die Nachwelt, sofern es eine gibt , nutzbar zu machen. Da gibt es Strahlenkanonen, Streubomben und weiss der Henker was noch für perfides Spielzeug für die Eitelkeiten und Machtgehabe unserer doch so kranken Welt.

Seit dem ich erwacht bin – die Welt mit anderen Augen sehe –  fällt mir doch die Naivität und scheinbare Sorglosigkeit aller um mich herum lebenden Wesen auf, die trotz oder gerade wegen deutlicher Zeichen ihre trüben Augen nicht öffnen wollen, es nicht können??

Da waren so auffallende Dinge wie Schweinegrippe – wenn ich alleine das Wort schon höre – eine Grippe benannt nach einem Nutztier, was die Menschen dahinraffen sollte, eine Pandemie – das ich nicht lache –  was die Population der Menschen um einiges dezimieren sollte, wenn denn dann, so ähnlich wie die Spanische Grippe um 1918. Na klingelt es??

Oder die noch immer auf die Menschen hereinregnenden Meldungen von wegen Mensch-gemachte-Klimaerwärmung, CO² und die bösen Emissionswerte, wegen derer wir alle zahlen sollen bis der Arzt kommt – hihi, der mit der Impfung gegen Schweinerippe – sorry, mal zur Sache zurück, Klimawandel, globale Erderwärmung  und wie diese Unworte alle heißen. Da müsste es doch endlos in uns hineinregnen, in die staunend  geöffneten Münder aller Betroffenen, die erst kürzlich die Erwärmung mittels Schnee und kalten Temperaturen erleben durften . Sogar Schneefall  in Länder, die bis dato nur selten von Schnee und Eiseskälte betroffen waren, Wetteraufzeichnungen sprechen von vor rund 60 Jahren das letzte Mal, sahen diese Zeichen – die sich Erderwärmung nennt.

Jaja, die menschlichen Schweine, deren Gehirn erwärmt wurde unter starken Einfluss von Co² sind nicht in der Lage zu erkennen, das Bomben, Terror, Tod und Verwüstung uns nicht weiterhelfen werden – eher die Lage verschlimmern.

So waren wir scheinbar schon immer. Gerne bereit, zu zahlen, sei es für notleidende Banken und deren künstlich aufgeblasene Derivate dem gegenübergestellt jetzt des Beben von Haiti, sich freikaufen von der Verantwortung  und Schuld, nicht richtig hingesehen zu haben, es bedingungslos hingenommen zu haben, anderen Lebens gefährdender Dinge.

Wenn ich dies hier so niederschreibe, schwingt unendlicher Schmerz, Wut und bittere Traurigkeit mit, weil ich so hilflos mit ansehen  muss, wie alles um uns herum zerfällt. Dabei sollte ein Jeder sich dazu aufgerufen fühlen, das Zepter mal wieder selber in die Hand zu nehmen, anstelle fett vor dem TV nur von einer besseren und gerechteren Welt zu träumen, ja sich diese vorgaukeln zu lassen, die Draußen, in der Realität, längst nicht mehr existiert.

Liebes Tagebuch, wie schön wäre es, wenn neben dem vielen Beklagen über all die sinnlosen Handlungen von machtbesessenen Psychopathen es ein jeder genau so erkennen würde wie ich, dass ein Warten auf eine Erlösung von all der Probleme auf dieser Welt es nicht damit getan ist, die Hände in den Schoss zu legen.  Wie demütig  und masochistisch müssen alleine die Menschen in Deutschland schon sein, wenn sie hinnehmen, dass  solche Kontur- und Rückradlosen Politiker wie Roland Koch es sich erlauben  dürfen, Äußerungen wie „Hartz IV-Empfänger nutzen das System aus“ zu gebrauchen ??? So darf es mir hier an dieser Stelle erlaubt sein, alle Hartz IV-Empfänger, wir reden da von einer Masse von 7,6% dazu aufzurufen, sich endlich der eigenen Verantwortung und vor allen Dingen Würde bewusst zu werden und dabei zu helfen, die Scheisse zu schippen, die man bedingungslos und ohne Taten über uns ausgeschüttet und noch ausschütten wird, wohlweislich der Tatsache, dass das System so wie es läuft, nicht mehr tragbar ist, weil Gier und Korruption unlängst überall Einzug gehalten hat. Ständig muss man es ertragen, wie Dreck über die Häupter dieser Gesellschaftsschicht, die unlängst nicht mehr aus arbeitsunwilligen besteht, sondern auch schon Ingenieure, Doktoren und Studierte, ehemalige Geschäftsführer, Lehrer  und Arbeitern aus einst angekündigten risikofreien Tätigkeiten mit einschließt.

Ach liebes Tagebuch, ich wünschte meine Worte würden sich tief in die Herzen so mach schlafender Bürger einbrennen und uns alle endlich bewegen.

Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.

Soweit mag ich es erst gar nicht kommen lassen. Leider befürchte ich, dass dies ohne entsprechende Schocks nicht von Statten gehen wird.

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Ich bin ein Suchender. Ich suche eine Erklärung für das Leben auf Erden. Ich möchte wissen, was es für einen Sinn hat, dass der Mensch geboren wird, unter vielen Schwierigkeiten aus einem Kinde ein Erwachsener wird, heiratet, weitere Kinder zur Welt bringt, die mit ebenso viel Schwierigkeiten, wenn nicht sogar mit mehr, erwachsen werden, auch heiraten, noch mehr Kinder auf die Welt stellen, die dann mit dem Alter die mühsam erworbenen Fähigkeiten wieder verlieren und sterben.

Eine unendliche Kette, ohne Anfang, ohne Ende! Immerfort werden Kinder geboren, sie lernen, sie büffeln, sie wollen Körper und Verstand voll entwickeln – und nach einer verhältnismäßig kurzen Zeit ist alles wieder aus und sie werden unter der Erde zum Fraß der Würmer. Was hat dies für einen Sinn??? Alles nur, um weitere Generationen hervorzubringen??

Und wenn bestimmte Menschen nicht nur für Nachkommen sorgen, sondern ein geistiges Werk hinterlassen, warum geht es ihnen dann ebenso, wie den anderen, dass sie altern und ihre hohen Gaben mit ihnen ins Grab sinken?? Ein Michelangelo, ein Leonardo da Vinci, ein Giordano Bruno, ein Goethe und viele andere – warum wurden sie geboren, wenn sie schließlich auch der Verwesung anheimfallen mussten wie der Wurm, der sich am Körper dieser Titanen mästete??

Dabei möchte ich gar keine berühmte Persönlichkeit sein, denn ihnen geht es im Leben auch nicht erheblich besser, als dem gewöhnlichen Menschen von Nebenan, denn sie sind auch nicht frei von den Gedanken rund um das Leben. Vielleicht finden sie nur einen Weg, sich dieses besser zu erklären, können sich damit besser arrangieren und hinterlassen ihre Werke, um den Menschen an das Denken zu erinnern.

Die Zeit der großen Denker war eine andere. Unsere Generation ist mit Schwierigkeiten einer anderen Art konfrontiert.

Ich möchte wissen, was für einen Sinn es macht, tagtäglich davon zu leben, sich mit dem Fernsehen berieseln zu lassen, mit der Gewissheit, dass eine Illusion geschaffen wurde, die spätestens nach dem Ausschalten nicht mehr existiert. Wir vermeiden das Gespräch mit dem Anderen, es sei denn, es handelt sich um das Fernsehprogramm vom Vorabend, ein Fussballspiel, ein Krimi oder Talkshow. Wir weiden uns am Leben der Promis, ihre Skandale, ihre Eheprobleme und vergessen dabei unser eigenes Leben mit dem täglichen Wahnsinn.

Warum lassen wir uns von dem täglichen Hype um Krieg und Tod so paralysieren, dass man vor lauter Schrecken vergisst zu denken?? Ist es der Sinn des Lebens, geboren zu werden, um eines gewaltsamen Todes zu sterben, weil eine Regierung es für wichtig erachtet, einen Krieg zu führen, der sinnloser und grausamer wird, als die vergangenen? Hochgezüchtete und erfundene Terroristen bedrohen unser aller Leben, dass es bedingungslos hingenommen wird, seine eigene Privatsphäre völlig offen zu präsentieren, nur der Sicherheit wegen??

Welcher Mensch beraubt sich seiner eigenen Lebensgrundlage, indem er Abgase, Giftstoffe, und sonstige gegen die Natur gerichtete Dinge unternimmt, in der Gewissheit, den Nachkommen und eigenen Kindern, aus Blut und Schweiß hervorgebracht, eine verdreckte und ausgeplünderte Welt zu hinterlassen, in der das Leben kein Leben mehr ist. Besser lassen wir uns weiterhin von der Industrie und Wirtschaft erzählen, wie wir zu leben haben, wo zu zahlen, als eine Art Ablassbrief.

Lebensmittel, wie das Wort schon sagt, Mittel zum Leben, werden für uns verknappt oder künstlich generiert, mit der Gewissheit auf einen schnellen und sicheren Tod, oder gar ein Leben gezeichnet von Krankheit und Scherz, aber zum Wohle diverser Industrien, die für uns die Arbeitsplätze schaffen.

Ist das Leben heute noch ein Leben, was sich lohnt, glücklich und zufrieden zu führen?? Wo ein Miteinander, fern von Trennung und Spaltung existiert und man nicht unentwegt darauf bedacht ist, sich durch falschen Ruhm und Besitztümern,  mit Geld ein Leben zu erkaufen, was unechter gar nicht sein kann nur um sich vom Andern deutlich zu unterscheiden.

Wir haben uns zu einer wahren Wegwerfgesellschaft degenerieren lassen, wo der echte Mensch nicht mehr zählt.

Ist das der Sinn des Lebens geworden??

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