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Archive for Oktober 2009

Symbolismus

Der Symbolismus ist so alt wie die Menschheit selbst.

Es diente der Verständigung der Menschen untereinander und wird noch heute zu meist mit einem Sinnbild in Verbindung gebracht.

Symbolismus (von griechisch symbolon: zusammenfügen, beschreibt eine Art von Zeichen, Wort oder Gegenstand der einheitlich als das, was es darstellt, verstanden wird.

Es handelt sich dabei aber auch um eine imaginäre Sprache, die so tief gehen kann, dass bei dem Anblick eines Bildes, eines bestimmten Symboles, tiefe emotionale Gefühle ausgelöst werden können – die unsere Seele berühren.

So kann die Betrachtung eines Baumes, eines Vogels oder gar die Schau eines Sonnenunterganges uns an die eigene Vergänglichkeit unseres Lebens erinnern und uns gleichzeitig mit dem Überzeitlichen und ewig gleichen Spiegel des Menschheitlebens verbinden, was aus uralter Vergangenheit stets gegenwärtig ist. Ein Bild der Zusammenhänge zwischen dem gewesenen, dem gegenwärtigen und noch kommenden erzeugen, was tief in unsere Seele gebrannt wurde.

Symbole durchdringen mit ihrem Anruf den Menschen mit einer Macht, die aus der Höhe des Menschheitsgeistes kommen und damit gleichzeitig einen unterbewussten Geistes in uns wachrufen der auch als ein Spiegel verstanden werden kann. Wer auf dem Weg zur Selbsterkenntnis sich befindet, dem können Symbole, in einem ruhigen Augenblick – diese Bilder auf sich wirken lassend – einen Schlüssel in die Hand geben, seine Seele und Innenleben besser zu verstehen und verborgene Kräfte aktivieren, die wir heute als Intuition oder gar Schöpferkraft verstehen, Selbstheilungskräfte aktivieren oder besser – die Wirrungen unseres Lebens helfen, besser zu verstehen.

Die Seele denkt in Bildern, sie lebt in Bildern und nährt sich von dem strömenden Fluss der Bilder, die täglich auf uns niederprasseln. Hinzu kommen Töne, Rhythmen, Farben und Formen die dabei helfen können, das Leben besser zu verstehen um sich so im Fahrwasser der Zeit besser zurecht zu finden.

Symbole sind Bilder, die eine Wesensregion ansprechen, die uns in sich hineinziehen uns mit den Kräften speisen und aufladen. Deshalb tragen viele s.g. Talismane, wohl wissend um deren Energien und Schutz. Sie haben einen hohen Wiedererkennungswert und stehen meistens für das, was sie darstellen.

Doch gibt es neben den kraftvollen positiven Symbolen auch welche, die genau das Gegenteil bewirken sollen. Sie sollen schwächen und negative Kräfte aktivieren.

Als Beispiel möchte ich das Kirchenkreuz anführen.

Bei ihm ist im Gegensatz zum stärkenden gleichschenkligen Kreuz + , dem uralten Symbol für die SCHÖPFUNG, der Schenkel, der die Erde symbolisiert, verlängert. Ob man es weiß oder nicht, damit werden die Menschen, die dieses Symbol für sich annehmen, in der Erde, also der Materie, dem Dunklen und Schweren, festgehalten! Damit können sie beherrscht werden und sind manipulierbar!

Ich erzähle Blödsinn??? Leider nein.

Symbole haben eine Wirkung. Diese alten und kraftvollen Symbole wurden nicht zufällig gewählt, sondern gehörten einem Kreis von wissenden Eingeweihten an – wie schon erwähnt, seit Menschheitsgedenken. Wenn man sich in einer alten Kirche befindet, so betritt man dieses meist demütig und schwer, dunkle Wandbilder und mahnende Bildnisse erinnern an Trauer und Scherz. Kein Ort der Freude und Begegnung, wie man uns weis machen möchte. Über dem Altar oder an der Wand befindet sich das Bildnis des Jesus, wie er gequält und voller Schmerz am Kreuz hängt, durchbohrt von Nägeln aus denen das Blut rinnt, wie perfide dieses Bild auf uns wirken sollte – wie gefühlskalt sind wir, das wir das nicht einmal mehr wahrnehmen??? Selbst Kinder, in unserer heutigen Zeit, die als Generation des Fernsehens und Computerspiels, gespickt mit Gewaltszenen, erzogen werden, schocken solche Bildnisse schon lange nicht mehr.

Da verkommen die alten Symbole zu neuen Wertigkeiten und erhalten, durch die ihnen verliehene Macht, eine neue Bedeutung.

Als mahnendes Beispiel sei an dieser Stelle die Bedeutung des Hakenkreuzes bzw. der Swastika erwähnt.

Eine Swastika (Sanskrit: स्वस्तिक, m., svastika, „Glücksbringer“) ist ein Kreuzsymbol mit winkeligen oder gebogenen Enden. Solche Symbole sind in zahlreichen Formen seit etwa 6.000 Jahren auf vier Kontinenten (außer Australien) nachgewiesen.

Das Wort „Svastika“ setzt sich im Sanskrit aus den Silben su– („gut“) und asti (Substantiv zum Verb as- „sein“) zusammen. Es bedeutet wörtlich: das (zum) Gutsein (gehörige), das Heilbringende. Das Kompositum svasti- bedeutet schon im ältesten Sanskrit (dem Vedischen) „Heil, Segen“. Als Aussage wird es mit Alles ist gut übersetzt. Das Substantiv ist hier männlich („der Swastika“).[3] In deutschsprachiger Literatur wird es selten männlich oder sächlich, meist weiblich bezeichnet („die Swastika“).

Zu Zeiten des Nationalsozialismus wurde dieses Symbol umgekehrt und verkam als Zeichen des Bösen und der Finsternis, das für den Tod von Mio. unschuldigen Seelen missbraucht wurde.

Schaut Euch daraufhin einmal die Geldscheine, Münzen, Wappen und Flaggen der verschiedenen Nationen an, die alten Wappen der Ritter und der alten Adelsgeschlechter, die Insignien der Herrscherhäuser heute und in früheren Zeiten und die Wappen der Städte. Womit wollten und wollen diese Institutionen gleichgesetzt werden? Welche Kräfte sollten ihnen zuteil werden? Was wollten sie über sich aussagen?

Es ist leider verdammt Schade, dass alle Symbole und Zeichen, auf Grund unserer Unwissenheit, gleich als böse und dunkel abgetan werden und man somit eine Suppe zu brauen beginnt, worin alle Bildnisse geworfen werden, ohne jedoch sich die Mühe zu bereiten, den tieferen Sinn dahinter erkenne zu wollen. Es ist entscheidend, welche Macht damit bedient werden soll, denn nur so erhält das Symbol, das Zeichen seine Kraft, derer es dient.

Wir sollten uns die Mühe des genaustesten Studiums machen, um so Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Manchmal sieht man vor lauter Wald die Bäume nicht mehr.

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Bedingungslose Liebe

milchstrasse-balkenspirale-

Ich liebe dich wie du bist, während du auf der suche bist nach deiner eigenen besonderen art, mit der welt um dich herum in beziehung zu treten. ich ehre deine entscheidungen, auf welche weise du deine lektionen lernen möchtest.

ich weiß, daß es wichtig ist, daß du genau der mensch bist, der du sein möchtest, und nicht der, den ich oder andere erwarten. es ist mir klar, daß ich nicht weiß, was für dich das beste ist, obwohl ich vielleicht manchmal meine, es zu wissen. ich war nicht dort, wo du warst, und ich habe das leben nicht aus deinem blickwinkel Gesehen. ich weiß nicht, welche lernaufgaben du dir ausgesucht hast, noch wie oder mit wem du sie lösen möchtest, noch welche zeitspanne du dir dafür vorgenommen hast. ich habe nicht aus deinen augen geblickt, wie könnte ich also wissen, was du benötigst.

Ich lasse dich durch die welt gehen, ohne deine Handlungen in Gedanken oder worten zu beurteilen. die dinge, die du sagst oder tust, betrachte ich nicht als irrtum oder fehler. von meinem punkt aus sehe ich, daß es vielerlei möglichkeiten gibt, die verschiedenen seiten unserer welt zu betrachten und zu erfahren. ich akzeptiere rückhaltlos jede deiner entscheidungen in jedem beliebigen augen blick. ich fälle keinerlei urteil, denn wenn ich dir dein recht auf deine entwicklung abspräche, so würde ich damit dasselbe auch mir und allen anderen absprechen.

Jenen, die einen anderen weg wählen als ich, auf den ich vielleicht nicht meine kraft und energie lenken würde, werde ich doch niemals die liebe verweigern, die gott in mich gesenkt hat, damit ich sie der ganzen schöpfung schenke. wie ich dich liebe, so werde auch ich geliebt. was ich säe, das werde ich ernten.

Ich gestehe dir das universale recht auf freie Entscheidung zu, deinen eigenen pfad zu wandeln und voranzuschreiten oder eine weile auszuruhen, je nach dem was für dich gerade das richtige ist. ich werde mir kein urteil erlauben, ob diese schritte groß oder klein sind, leicht oder schwer, aufwärts oder abwärts führen, denn das wäre nur meine eigene sichtweise. es könnte sein, daß ich dich tatenlos sehe und dies für wertlos halte, und doch könnte es sein, daß du großen balsam in die welt bringst wie du so dastehst, gesegnet vom lichte  gottes. nicht immer kann ich das größere bild der göttlichen ordnung sehen.

Denn es ist das unveräußerbare recht aller lebensströme, ihre eigene entwicklung selbst zu wählen, und ich anerkenne voll liebe dein recht, deine zukunft selbst zu bestimmen. in demut beuge ich mich der erkenntnis, daß das, was ich für mich als das beste empfinde, nicht bedeutet, daß es auch für DICH DAS RICHTIGE SEIN MUß. ICH WEIß,  DAß DU GENAUSO GELEITET WIRST WIE ICH UND DEM INNEREN DRANG FOLGST, DER DICH DEINEN PFAD ERKENNEN LÄßT.

ich weiß, daß die vielen rassen, religionen, sitten, nationalitäten und Glaubenssysteme in unserer welt uns Großen reichtum bescheren und uns aus solcher vielheit Großen nutzen und viele lehren ziehen lassen. ich weiß, daß wir jeder auf einmalige weise lernen, wie wir liebe und weisheit zu dem großen ganzen zurückbringen können. ich weiß, daß – wenn etwas nur auf eine art getan werden könnte – es hierzu nur eines menschen bedürfte.

Ich will dich nicht nur dann lieben, wenn du dich so verhältst, wie es meiner vorstellung entspricht und wenn du an die gleichen dinge glaubst wie ich. ich begreife, daß du in wahrheit mein bruder, meine schwester bist, auch wenn du an einem anderen ort geboren wurdest und an einen anderen gott glaubst als ich.

Die liebe, die ich fühle, gilt der ganzen welt gottes. ich weiß, daß jedes lebende ding ein teil gottes ist, und tief drinnen hege ich liebe für jeden menschen, jedes tier, jeden baum und jede blume, für jeden vogel, jeden fluß und jeden ozean und für alle geschöpfe in aller welt.

Ich verbringe mein leben in liebendem dienst und bin dabei das beste ich, das ich sein kann, und ich verstehe die vollkommenheit göttlicher wahrheit immer ein bißchen mehr und werde immer glücklicher in der heiterkeit

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Venus

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Diese und ähnliche Aussprüche beschreiben den gegenwärtigen Zeitgeist einer Generation von Bewohnern, die allzeit der Auffassung sind, alles und jedes ist von Beständigkeit, oder sollte ich besser sagen, der Mensch sucht nach Sicherheit, die jegliche Veränderung verabscheut??

In einem Land der Neurosen und Psychosen,  wo etwaige Geschehnisse eher linear verlaufen sollten um das Risiko zu minimieren oder dieses abzuschätzen,  sind wir umgeben von Ereignissen, auf deren Verlauf und Auswirkungen wir keinen Einfluss zu haben scheinen. Alles Unbekannte und unvorhersehbare bereitet schlichtweg Angst.

Wenn nun die Natur ihren Lauf unterbricht, und, wenn auch nur für kurze Zeit, ihre eigenen Gesetze nicht befolgt; wenn diese Grundelemente der Welt, aus denen alle Dinge hienieden bestehen, die Eigenschaften verlieren, die sie jetzt haben; wenn das Gewölbe des Himmels, das über unsern Häuptern errichtet ist, einstürzt; wenn die himmlischen Sphären ihre gewohnte Bewegung vergessen und sich unregelmäßig bald hierhin, bald dorthin drehen, wie es gerade kommt; wenn der Gebieter des Himmelslichts, der jetzt wie ein Riese unermüdlich seine Bahn läuft, sozusagen müde wird und anhält, um sich auszuruhen; wenn der Mond seinen vorgezeichneten Weg verläßt, die Jahreszeiten ihre geregelte Ordnung nicht mehr einhalten, die Winde nicht mehr wehen, die Wolken keinen Regen mehr spenden, die Erde nicht mehr unter dem Einfluß des Himmels steht, die Früchte der Erde verschmachten, wie Kinder an den vertrockneten Brüsten ihrer Mütter, die ihnen keine Nahrung mehr geben können, was wird dann aus dem Menschen, dem dies alles doch dient? Sehen wir nicht deutlich, daß der Gehorsam aller Kreatur gegenüber dem Naturrecht die ganze Welt aufrechterhält?

Die Vernunft besagt, dass alle Dinge, die die Naturwissenschaften untersucht und bewiesen haben  unumstößliche Gesetze beinhalten, deren strikte Einhaltung sowie gelehrige Gehorsamkeit gefordert wird. Fragen oder gar Zweifel sind in diesen Fällen ein rigoroser Verstoß gegen die Gesetzmäßigkeit unserer Wissenschaft die fast- oder genauso so hoch gehalten wird wie die Religion – entspricht man ihr nicht, stellt die falschen Fragen – als ein Ketzer verschrien wird.

Da waren so hoch angesehene Persönlichkeiten wie Isaac Newton, der Begründer des Gravitationsgesetzes, der Vorreiter der universalen Gravitation und der klassischen Mechanik, dessen Werke noch heute von der modernen Wissenschaft angewandt und als Berechnungsgrundlage dienen. Und wo wir gerade von der Mechanik sprechen, gehört dazu natürlich auch die Himmelsmechanik und ihre starre Beweglichkeit in kreisrunden Bahnen. Seine Werke wurden begierig von der Wissenschaft aufgenommen,  ausgewertet und ergänzt und  gingen auch in die Auslegungen von Albert Einstein über – der Begründer der Relativitätstheorie.

Die gängigen Lehrmeinungen lassen nur eine Schluss zu à Es wird der blinde Glaube an die Wissenschaft gefordert, die ein geordnetes und immer währendes System postuliert, versprach dies nicht auch Platon und Aristoteles???

Die entgegengesetzte Vorstellung, die Demokrit mit seiner Theorie der Kollision der Atome und Himmelskörper vertritt, fasst Plato wie folgt zusammen :

Feuer, Wasser, Erde und Luft, sagen sie, entstehen insgesamt durch die Natur und den Zufall, keines der genannten Dinge durch Kunst. Auch die weiteren, späteren Weltkörper, als da sind Erde, Sonne, Mond und Sterne, seien durch obige, vollständig unbeseelte Elemente entstanden . . . Auf diese Weise und demgemäß sei nun der ganze Himmel geworden und alles, was am Himmel ist, auch das ganze Tier- und Pflanzenreich, indem auch die verschiedenen Jahreszeiten daraus entstanden sind. Und all das geschah nicht durch einen denkenden Geist (sagen sie), oder durch irgendeinen Gott (sagen sie), ebenso wenig durch Kunst, sondern (wie gesagt) durch Natur und Zufall.

Für diejenigen, die dieser Auffassung von Naturwissenschaft anhängen, empfiehlt Plato , man solle sie fünf Jahre lang in eine Besserungsanstalt stecken, sie dort einer Gehirnwäsche unterziehen und, wenn sie sich innerhalb dieser Zeit nicht eines Besseren besonnen haben, solle man sie umbringen.

Dieser Empfehlung erinnerte man sich, denn tatsächlich war Giordano Bruno sieben Jahre lang einer solchen Behandlung ausgesetzt. Als man erkannte, daß er trotz wiederholter Folterungen sich nicht einmal zu einem Teilwiderruf bereit fand, wurde er schließlich getötet. Man darf nicht vergessen, daß Bruno in dem berühmten Abschnitt (De immenso VI, 19), in dem er seine Kosmologie unter dem Motto veritas temporis filia – Galilei hat sich später dieses Motto zu eigen gemacht – sich auf diese Passage bei Aristoteles über Kometen bezieht und sich auf die Seite seiner Gegner stellt. In der Schrift mit dem Titel Spaccio della bestia trionfante (er bedeutet »die Vertreibung der triumphierenden Bestie«, d. h. der platonischen und aristotelischen Kosmologie) legt Bruno eine Deutung antiker Astromythologie vor, ähnlich der, die Velikovsky vertritt.

Gott sei dank gibt es solche Machenschaften ja nun nicht mehr.

Ich möchte jetzt hier keine Dissertation über unser Weltall – unser Sonnensystem eröffnen,  sondern gleichwohl nur darauf hinweisen, wie man mit Wissenschaftlern verfährt, die diese Gesetze in Frage stellen und ihre Veröffentlichungen aus anderen Quellen beziehen, die weit abgelegen von den klassischen Untersuchungen durchaus ihre Berechtigung haben und – beim Studium der Werke solcher Menschen der Wissenschaft- berechtigte Zweifel aufkommen lassen.

Man nimmt sie nicht ernst oder gibt sie gar der Lächerlichkeit Preis.

Diese vorweg  benutzen Worte gebrauche  ich gerne,  um auf das Werk von Immanuel Vilikovsky hinzuweisen „Welten im Zusammenstoß“ , der – entgegen der gängigen Wissenschaft von sich Reden machte. Er stellte die These auf, dass der Planet Venus einst ein Komet war, welcher mit zerstörerischen Kräften auf der Erde so großen Schaden anrichtete, dass diesem Ereignis in der Bibel großer Worte benutzt wurden, die entgegen jeglicher Auslegung nicht die Worte Gottes waren, sondern einfach nur eine Möglichkeit aufgriff,  der Zerstörung Ausdruck zu verleihen, da man sich außer Stande sah, es anders zu beschreiben.  Er verleiht seinem Werk die nötige Untermalung,  in dem er mehrfach auch biblische Zitate aufgreift- die in einem anderen Kontext gelesen – ein völlig anderes Licht auf die Bibel wirft, wie man viererorts nicht gerne gesehen. So kann man anhand von geschichtlichen Aufzeichnungen erkennen, was mit all jenen passierte, die die Bibel und deren Auslegungen in Frage stellte.

Dadurch, daß die Kometen in allen Richtungen die Bahnen der Planeten kreuzen . . . , können sie auf den Planeten zu Veränderungen riesigen Ausmaßes führen, besonders indem sie auf ihnen Überschwemmungen und Feuersbrünste verursachen, je nachdem, welche Umlaufbahnen die Planeten haben. Sie scheinen uns im Augenblick chaotisch zu sein oder in Unordnung geratene Welten, doch scheinen sie auch fähig, auf beinahe kreisförmige Bahnen zu gelangen, sich in ihnen festzusetzen und wie die Planeten bewohnbar zu werden. Aber diese Vermutungen bleiben weiteren Nachforschungen vorbehalten, wenn es dem göttlichen Ratschluß beliebt, uns darüber mehr zu erleuchte n.

Man darf die Schöpfungsgeschichte im 1. Buch Moses, den Exodus und vieles mehr nicht wörtlich nehmen, sondern als Hinweis auf einen in verschiedenen kosmischen Stufen sich vollziehenden Prozess, der schließlich dazu führte, dass der einstige Komet und Zerstörer Venus sich in die Kette unserer sichtbaren Planeten einreihte. In vielen alten Kulturen findet man noch heute einen Venus-Kult, derer zu Ehren eine lange Reihe von schließlich beendeten Katastrophen vorausging.

Aber es wurden nicht nur Zitate aus der Bibel genommen, die diese These untermauen, sondern auch historische Aufzeichnungen aus aller Welt. Es wurde der Versuch unternommen, die Deutung historischer Überlieferung und Dokumente zu astronomischen und physikalischen Forschungen in Beziehung zu setzen, die zumeist als mythologische Erzählungen und Hirngespinste abgetan wurden und noch immer werden.

Beleuchtet man hingegen die Erzählungen rund um Venus genauer, kommt man nicht umhin, sich die verschiedenen Namen auszusehen. Da ist die Rede von

Athena,

Aphrodite,

Minervia,
Vishnu,
Astarte,
Isthar,
Isis,
Luzifer,
Phosphorus,
Kukulcan,
Quetzal-Cohuatls –> gefiederte Schlange usw.

Gerade die letzen zwei Namen geben einen direkten Verweis auf die alten Schriften der Mayas und ihren Kult. Anhand ihrer genauen Aufzeichnungen waren sie in der Lage, die genauen Zyklen der Venus zu berechnen. Auch möchte ich auf deren direkte Verehrung hinweisen, welches die gefiederte Schlange zu jeder Tages-und Nachtgleiche eine Pyramide herunter gleiten lässt, ein Schauspiel , das jährlich Tausende von Besuchern anlockt.

Aber warum eine gefiederte Schlange?? Warum kann man in anderen mythologischen Aufzeichnungen auch etwas von feurigen Drachen lesen??

Dazu möchte ich gerne auf den Inhalt des bereits erwähnten Buches verweisen, wo Herr Vilikovsky davon spricht, dass der Schweif des Kometen Venus den Menschen wie ein feuriger Drache erschien, eine feuerspeiende Schlange, die einen Weltenbrand verursachte. In Ermangelung, sich keiner besseren Worte bedienen zu können, kleidete man die Zerstörung dieses Kometen in mythologische Figuren oder besser – für sie erschien der Schweif wie ein Drache oder eine Schlange. Aber nicht nur ein Weltenbrand wurde verursacht. Der Durchgang dieses gewaltigen Kometen war auch Verantwortlich für schwere Erdbeben, Überflutungen, tektonische Plattenverschiebungen, Vulkanausbrüche und schwere Stürme. Das Magnetfeld der Erde wurde gestört, diese wurde zum Stillstand gebracht und es geschah eine Polverschiebung.

In vielen Quellen ist zu lesen, dass es nicht nur einmal zu einer Polverschiebung kam – dass den Schluss nahelegt, dass die Kalender, mit denen gerechnet wurde, des Öfteren neu geschrieben werden mussten.

Anhand der Keilschrifttafeln welche in Mesopotamien gefunden wurden und bereits entziffert und gedeutet wurden, die aus einer Zeit stammen, die unserer weit zurück liegt, ist ersichtlich, was sich zu jener Zeit zugetragen haben mag. Auch wenn dahingehend kontroverse Diskussionen entstanden, möchte ich dennoch auf Franz Xaver Kugler hinweisen, ein bekannter und namhafter Forscher der Keilschrifttafeln.

Die »dringende Warnung«, die Kugler der Öffentlichkeit geben wollte, faßte er zusammen als
eine Lehre von großer Bedeutung, daß man über die antiken überlieferungen, selbst wenn sie als Mythen oder Sagen auftreten, nicht leichthin weggehen kann und sie als phantastische, oder schlimmer noch, als bedeutungslose Hirngespinste ansieht. Man muß sich vor dieser Gefahr sehr in acht nehmen bei ernst gemeinten Berichten, besonders solchen religiöser Natur, wie sie im Alten Testament in großer Zahl vorkommen.

Diese allgemeine Theorie wandte er auf die Deutung des antiken Textes von der Sternschlacht an. Er merkte dazu an, dieser Text sei von den Gelehrten abqualifiziert worden als

völlig unsinnig. Keinem ist es je gelungen, sie als verständliche Allegorien, wenn es schon nicht möglich ist, sie als Hinweise auf kosmische Vorgänge aufzufassen . . . Ich muß zugeben, daß es mir bei meinen ersten eigentlichen Versuchen nicht besser ergangen ist. Aber die Erfahrung vieler Jahre der Entzifferung keilschriftlicher Texte über die astronomischen und astromythischen Vorstellungen- der Babylonier hat mich gelehrt, daß vieles in der Denkweise östlicher Völker und besonders der alten Orientalen, das uns westlichen Menschen unsinnig vorkommt, sich in Wirklichkeit auf Tatsachen gründet und logisch ist.

Der von ihm angedeutete Sternenkampf bezog sich auf den Zusammenstoß zwischen Venus und Mars, der die Venus schließlich zwang, ihre heutige Position einzunehmen.

Der zentrale Gedanke von Kuglers Büchlein ist, daß eine der bekanntesten, aber auch seltsamsten griechischen Mythen, die von Phaëton, sich auf ein tatsächliches Naturereignis zurückführen und auf etwa 1500 v. Chr. datieren läßt. Nach Kugler tauchte um diese Zeit ein Stern am Himmel auf, der heller als das Sonnenlicht war, und der am Ende auf der Erde einschlug: »Es gab wirklich einmal zur gleichen Zeit Brand- und Überschwemmungskatastrophen. «

Die Affirmation die mit dem Namen Phaeton beschreiben wird, kann durchaus mit der Venus verglichen werden, die heute als der Morgen- oder Abendstern am Himmel bewundert werden kann. Bezugnehmend auf die vielen Namen der Venus, kann hier auch ein klassischer Vergleich zu Luzifer gezogen werden, der ebenfalls als die Venus bezeichnet wird.

Luzifer, auch Lucifer, ist der lateinische Name des Morgensterns (Venus). Wörtlich übersetzt bedeutet er „Lichtträger“ (zu lat. lux = Licht und ferre = tragen). Im Lauf der Zeit wurde dieser Begriff zum Namen des Teufels.

Kein Wunder dass Luzifer als ein Teufel bezeichnet wird, wenn man dies in den Zusammenhang mit der Zerstörungskraft des einstigen Kometen Venus bringt. Ich möchte aber hierzu noch folgenden Text einfließen lassen, der nicht nur aufzeigt, wann die letzte Zerströrung erfolgte, sondern auch die Freude verschiedener Völker einfließen lassen, darüber, dass die Zerstörung ihr Ende gefunden hatte.

Für Kugler weist das Feuer des Phaëton, das sich nach griechischer Anschauung vor allem auf Afrika auswirkte (einige Dichter behaupten, es sei schuld an der Hautfarbe der Afrikaner), auf das gleiche Ereignis hin, das die griechische Mythologie als die Deukalische Flut kennt (Deukalion ist der griechische Name des Mannes, der die Flut überlebt und die Erde wieder bevölkert haben soll). Nach der Gleichsetzung vom Feuer Phaëtons mit der Deukalischen Flut wies Kugler weiter nach, die antiken Chronologen hätten diesen zwei Ereignissen bestimmte Daten zugeordnet, wie zum Beispiel das Jahr 610 vor der Gründung Roms oder das 67. Jahr Moses. Tatsächlich lassen griechische Chronologen die Zeit, für die wir gesicherte Daten haben, mit diesem Ereignis einsetzen. Sie setzen für die Deukalische oder Ogygische Flut in Griechenland, das Feuer des Phaëton in Afrika und die Ägyptischen Plagen das gleiche Jahr an. Kugler ließ in seiner Darstellung eine Einzelheit aus: daß die Gründung Athens, d. h. der Stadt der Athena (die der Planet Venus war), als gleichzeitig mit diesen Geschehnissen galt. Nach der Chronologie des griechischen Geschichtsschreibers Ephoros (4. Jahrhundert v. Chr.) ereignete sich die Katastrophe 1528/27 v. Chr. Eratosthenes (3. Jahrhundert v. Chr.) übernahm diese Chronologie, die ihrerseits wieder in die Chronologie von Castor von Rhodos (1. Jahrhundert v. Chr.) einging. Varro zitiert Castor als Quelle dafür, daß zur Zeit der Ogygischen Flut »ein so seltenes Wunderzeichen auf dem Sterne Venus erschien, daß er Farbe, Größe, Form und Bahn änderte, was weder vorher noch nachher je wieder geschah. Adrastos von Cyzikus und Dion von Neapel, zwei berühmte Mathematiker, sagten, daß dies unter der Herrschaft des Ogyges vor sich gegangen sei.

Wir sollten uns anhand dieser und vieler weiterer Beispiele, die man im Internet darüber finden kann, ernsthaft darüber Gedanken machen, ob alles, was man uns bisher über unsere Geschichte, unsere Herkunft erzählt hat, wirklich der Wahrheit entspricht. Unser uns auferlegter Glaube nicht eher dazu dienlich ist, uns zu formen und zu biegen, gerade so, wie man uns haben möchte, blind vertrauend auf das große Werk eines Buches. Wissenschaft und Religion könnten dabei gute Mittel sein, ein völlig anderes Weltbild aufzubauen als es tatsächlich der Fall zu sein scheint.

Bleiben wir skeptisch

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